Author Archives: Pascal Burckhardt

Ausstellung Eugen Meier @ Galerie Andy Jllien, Zürich – 7. Mai 2009

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Illegal kommt besser an?

Gemäss einen Bericht von 20 Minuten vom 7.8.:

Sogar wenn das gleiche Angebot legal und gratis zur Verfügung steht, besorgen sich User die gewünschte Musik lieber auf illegalem Weg.

Diese Erkenntnis liegt zumindest nach einer soeben veröffentlichten Studie der britischen Musikverwertungsgesellschaft MCPS-PRS und des Marktforschungsunternehmens Bigchampagne nahe. Diese haben festgestellt, dass das neue Album der Erfolgsband Radiohead «In Rainbows» massenhaft illegal heruntergeladen wurde, obwohl die Gruppe es kostenlos im Netz anbot.

Das ungewöhnliche Veröffentlichungskonzept der Band liess die Fans selbst entscheiden, ob und wie viel sie für das Album bezahlen wollten.

Während der zwei Monate, in denen das digitale Album legal und kostenlos im Internet erworben werden konnte, haben es sich rund 2,3 Millionen Menschen über BitTorrent-Quellen im Internet besorgt, berichtet Cnet. Diese «gigantische Zahl» übersteige bei weitem die bisher bekannten Angaben zum Ausmass der über die offizielle Homepage der Band getätigten Album-Downloads.

«Inhaber von Urheberrechten sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass sich die Tauschbörsen hartnäckig halten. Sie sind unglaublich beliebt und werden niemals verschwinden», zitiert die «Financial Times Deutschland» Bigchampagne-Chef Eric Garland.

Radiohead hat die Popularität ihres Albums trotzdem viel gebracht. Unter anderem eine enorme Nachfrage nach Konzertkarten für die diesjährige Tour, so Garland.

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Evt. müssen Bands sich überlegen was für Content sie auf ihren eigenen Webpage veröffentlichen und im Fall Radiohead wurde die Platte auch über iTunes für Sfr. 15 angeboten.

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Musik direkt ab Web verkaufen und Fans machen das Video

Nine Inch Nails machen vor wie es geht. Nachdem sie ihr Album ‘Ghosts I-IV’ direckt ab ihrer Web Seite verkaufen: www.nin.com (Download: von 9 Song Gratis bis 5$ für das ganze das ganze Album aber auch als Doppel CD bis zur limitierten (über 2500. Stück) Super Delux Version inkl. Vinyl für 300$) was ihnen locker mehr als eine Milion $ einbrachte, Fordern sie nun die Fans auf die Videos zum Album zu produzieren und NIN FILM FESTIVAL (948 Videos bis Dato) Die Band setzt die neuen Medien sehr gut für die eigenen Zwecke ein, Auch benützen sie neben Youtube, Flicker und RSS News Feeds.

Ich bin gespannt wieviel Bands diesem Trend noch folgenwerden, Also wenn Bands die Major 360 Grad Strategie selber nutzen.

Den Fan kann es freuen, er kann Musik massive günstiger und erst noch direkt von der Band bekommen.

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Wer abrockt, wird oft abgezockt

Ein Bericht vom Beobachter Sie haben Potential, wollen nach oben – und würden dafür fast alles unterschreiben. Doch die Branche ist hart: Nachwuchsmusiker müssen zwar nicht zwingend Noten lesen können – Verträge aber schon.


«Wir waren einfach naiv», sagt Muriel Rhyner, Sängerin der Zuger Rockband The Delilahs.

2005 entdeckt, rockte das Trio bereits 2006 schweizweit ein Massenpublikum und beeindruckte mit zwei Auftritten in London. Hiesige Musikjournalisten sahen die drei Frauen bereits mit Gitarre, Bass und Schlagzeug in Wachs gegossen im Rockolymp stehen, zwischen Rolling Stones und Janis Joplin. An diesem Szenario nicht unbeteiligt war das Management der vielversprechenden Band, die Zuger Firma Fish Food Music. Man sah das Potential der drei Frauen und trieb sie kräftig an. Fish Food Music sei «das Beste, was uns passieren konnte», sagte Muriel Rhyner damals zu einem Journalisten. Und alle glaubten es. Und alle warteten auf die erste Delilahs-CD, die schon 2005 angekündigt worden war. Aber ein Tonträger der Hype-Band blieb aus. Grund: Die drei hatten – jung, ambitioniert und gutgläubig wie sie waren – Verträge unterzeichnet, «deren Inhalt wir nicht verstanden», wie die Sängerin rückblickend erklärt.

Es stellte sich heraus, dass es Knebelverträge waren. Die Band hatte zu viele Rechte abgetreten. Ihr Mitspracherecht war extrem eingeschränkt, Unstimmigkeiten mit dem Management blockierten schliesslich auch ihr CD-Projekt. Und die Band konnte die Geschäftsbeziehung auch nicht ohne weiteres auflösen: «Unser Vertrag enthält eine Klausel, die besagt, dass wir dem Management auch nach Beendigung der Zusammenarbeit finanziell verpflichtet sind – während weiterer 15 Jahre», sagt Rhyner. «Aber wir hatten das Gefühl, wir würden ohne diesen Schritt die Chance unseres Lebens verpassen.»

Blindlings ins Unglück

Martin Stricker erging es als Teenager mit seiner Metal-Band Celtic Frost ähnlich. Anfang der achtziger Jahre ? alle Bandmitglieder waren 18 oder jünger ? verschickte Celtic Frost Demotapes. Schliesslich bot eine Berliner Plattenfirma einen Vertrag an. Ein «Seelenverkauf»-Vertrag, wie Bassist Stricker heute sagt. Einer, mit dem ihnen die Plattenfirma «vorne ganz viele Rechte einräumte, die sie zuhinterst in komplizierter Juristensprache alle wieder rückgängig machte». Die Band wurde berühmt, brachte es aber auf keinen grünen Zweig. Auch Aussteigen ging nicht: «Wenn ein Vertrag sogenannte Optionen von Seiten der Plattenfirma enthält, können sie immer wieder sagen, dass sie noch eine weitere Platte von dir wollen», sagt Stricker.

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Sollen Bands noch eigen Videofilme drehen?

Nachdem die Musiker immer mehr auf ihre Ausgaben gut kalkulieren müssen stellt sich die Frage sollen die Bands noch teuere Musikvideos produzieren oder sollen sie dies outsourcen an talentierte Jungfilmer? Mit Youtube.com hat sich ein neuer Trend in Sachen Musikvideos unter jungen Kreativen etabliert. Man nehme ein Musikstück und mache sein eigenes Musikvideos.

Ein gutes Beispiel ist das von Track: Daft Hands – Harder, Better, Faster, Stronger von der französischen Band Daft Punk.

Das Video wurde auf Youtube.com bis dato ca. 15 Mio. (update 15.10.09: 34. Mio.)angesehen, innerhalb eines Jahrs. Während das Original Video grad mal 1,2 Mio. angesehen haben.

Das Original Video wurde leider vom Netz genommen

Als Musiker/Band kann man das grad auch umkehren und grad die Community aufrufen ein Musikvideo zu machen.

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Umbruch in der Musikbranche, was passiert mit dem Musiker …………

Die Musikbranche ist im Umbruch, man liest erstaunliches; 2,5 Mio. Musikstücke gratis im Internet (Quelle: Sonntagszeitung ). Was soll das, nachdem wir uns mit diversen Salami Hiobsbotschaften wie, illegale Kopien, illegalen Tauschbörsen, illegalen Musik Contentanbieter (Russland) wohl und übel abgefunden haben, kommt der Todesstoss für alle Musik schaffenden. Nicht wenige schauen sehnsüchtig zurück als die Musik noch analog, sprich auf Vinyl verkauft wurde; keine Probleme mit dem digitalen ‘Shit’.

Aber wie alles hat es zwei Seiten und die Musik schaffende müssen sich neu organsieren, die Zeit der grossen Plattenfirmen ist wohl endgültig vorbei. Sie werden wohl keine fetten Vorschüsse zahlen (könne) um sich so die Rechte und Abhängigkeit der Künstler zu erkaufen.

Die Chance für Künstler sich wieder als ICH.AG selbständig zumachen. Eigen Communitys Aufbauen, Musik selber Verkaufen, zu Preisen die voll umfänglich ihnen zukommt.

Hat doch auch was Gutes; ich kauf ja den Wein auch am liebsten beim Weinproduzent selbst, der Bezug zur Musik wird ein anderer.

Ich werde hier meine Gedanken zu dem Thema auf meine unabhängige Art und Weise veröffentlichen.

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